Presse

Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen - Paavo Järvi

«Ein wahres Wunder»

… wird das Konzert dann durch die Wiedergabe des Konzertes A-Dur, KV 219 von Wolfgang Amadeus Mozart durch den Konzertmeister des Orchesters, Florian Donderer. Wenn man verstehen will, was der jüngst verstorbene Nicolaus Harnoncourt unter „Klangrede“ meinte, dann war es hier zu hören. Donderer verstand es, nahezu jeden Ton mit „Erzählcharakter“ auszustatten. Das klang mal tänzerisch, mal spielerisch, mal richtig witzig, mal ironisch und auch selbstironisch, mal parodistisch, mal von tiefer Melancholie – und alles nicht selbstgefällig nach innen, sondern als erzählende Kommunikation. Fast so, als würden die Zuhörer erfahren, was Mozart in diesen Jahren alles in Salzburg so geärgert hat. So kommt schließlich auch ein Stil zustande, in dem es so etwas wie „Orchester – Einsatz Solist“ nicht gibt, stattdessen ergibt sich mit fast improvisatorischer Kunst eins aus dem anderen. Überflüssig zu sagen, wie tonschön auch das wieder alles war, manchmal wie Silberfäden, manchmal wie in der einkomponierten Janitscharenmusik von deftig-aggressiver Klangfarbe. Tja, besser kann man‘s nicht machen, das ist musikalische Rhetorik pur. Ovationen waren die Folge.

Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim • Berger

«Den in jeder Situation glänzend reagierenden Dirigenten Florian Donderer sollte man sich merken. Es wäre ein Glücksfall, könnte das Orchester diesen renommierten Kammermusiker dauerhaft an sich binden.»

— Pforzheimer Zeitung
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen • Paavo Järvi • Laeiszhalle Hamburg

«Fantastisch klang Florian Donderers Konzertmeister-Solo»

Die Welt
© Joerg Sarbach (www.photo-sarbach.de)
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen • David Fray • Erato

«David Fray and the Bremen Chamber Philharmonic under concertmaster Florian Donderer care about every note and phrase in their quest for balance between modern elegance and faithfulness to the score. It's fabulous listening…»

Toronto Star • John Terauds
Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim • Mosnier

«Florian Donderer erwies sich als begnadeter Orchesterleiter mit einer besonderen Begabung, ein Ensemble vom Konzertmeisterpult aus zu führen.»

Ihm stehen äußerst organische Spielbewegungen zur Verfügung, die von sprechender Deutlichkeit sind und dem Orchester genügend Freiraum zur Entfaltung lassen. Das Kammerorchester folgte leicht und mit ansteckender Spielfreude allen Impulsen. Donderers in historischer Aufführungspraxis geschulter Instrumentalstil erlangte im historisch informiert spielenden Kammerorchester sensible Resonanz. Äußerst leichtfüßig sprangen die eleganten Tänze voran, auf das Feinste austariert spannten sich die musikalischen Bögen, beweglich blieb alle Klangfülle im Fluss.

— Ruth Wolfstieg • Pforzheim

Ensemble Oriol • Strauss Metamorphosen • Oehms Classics

«Oriol’s performance (coached and led by concertmaster Florian Donderer and Anna Carewe) is admirably transparent and keeps on the move (an inestimable virtue in this piece) Oriols’s members are on a par with any rivals and … just unmissable.»

— The Strad
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen • Grimaud • Deutsche Grammophon

«Begleitet wird Hélène Grimaud sehr stimmig von der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen unter der Leitung von Florian Donderer.»

Tweet this — Klassik.com
Philharmonie Köln / Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen / Heinrich Schiff

«So blieb es dem Solisten Florian Donderer überlassen, in seinem Konzertstück für heitere Poesie und wirbelnde Fröhlichkeit zu sorgen. Diese Mischung aus Naturton, Paganini und Wiener Hinterhofmusik kam gut an.»

— Kölner Stadtanzeiger
Wilhelmshaven Stadthalle • Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen • Leonskaja

«Kann man ein mittelgroßes Orchester vom Pult des Konzertmeisters aus leiten? Der Geiger Florian Donderer kann es und gemessen am Ergebnis muss man sagen: Er kann es meisterlich. Was er und die Deutsche Kammerphilharmonie jetzt im 3. Konzert der Saison in der Wilhelmshavener Stadthalle boten, war schlichtweg grandios. So differenziert und plastisch, wie die Musiker aus Bremen Klangbilder erzeugten, auch im Dialog mit der Solistin Elisabeth Leonskaja (Klavier), hat man selten ein Orchester in der Stadthalle erlebt.
Schon Mendelssohn Bartholdys Hebriden-Ouvertüre op. 26 war eine Offenbarung. Donderer und die Kammerphilharmonie entfalteten ein Szenerie, in der sich die Abläufe einer Expedition minuziös nachvollziehen lassen. Immer im Blickkontakt mit seinen Mitspielern, vermittelte er seine Intentionen überwiegend gestisch und mimisch. Das Orchester folgte ihm hochkonzentriert und mit einem großen Enthusiasmus.»

Nordwestzeitung

Bremen Glocke • Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen • Leonskaja

«Schon beim ersten Stück, der „Hebriden-Ouvertüre“ von Felix Mendelssohn Bartholdy, konnte man hören: Es wird ein hochkarätiges Konzert. Dies ist bei den Auftritten der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen zwar nicht außergewöhnlich; aber was das Ensemble diesmal unter der Leitung vom Konzertmeister Florian Donderer in der Glocke bot, war ein in jedem Moment fesselndes musikalisches Erlebnis.»

Weser Kurier

Grenoble MC2 • Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen • Leonskaja

«Les excellents musiciens de l’Orchestre de chambre de Brême, aussi spontanés que disciplinés, alternent force et liberté sous la direction discrète de Florian Donderer. Celuici, depuis son siège de violoniste, conduit de façon claire, insouciante parfois, mais jamais superficielle. Dans le concerto de Beethoven, comme en seconde partie dans la “Symphonie n°3” de Schubert, une oeuvre de jeunesse, il fait preuve d’un sens remarquable du déploiement, de la respiration et d’une vraie légèreté d’approche. Trouvant d’emblée l’équilibre de couleurs et d’expressions, il rend son orchestre limpide et homogène.»

Sala Sao Paolo • Camerata Bern • Kasarova

«Liderada com competência e talentopelo violinista Florian Donderer, a Camerata conseguiu provocar impacto nesta obra tãorepetida de modo burocrático mundo afora.»

© Giorgia Bertazzi (giorgiabertazzi.com)
Sendesaal Bremen „residenz@sendesaal“ • Christian Tetzlaff • Florian Donderer • Tanja Tetzlaff

«Dann folgte das Streichtrio aus dem Jahre 1946 von Arnold Schönberg. Die Interpreten gestalteten das klanglich extreme, mit Flagoletts, kontrastreichen Lagen und Geräuschklängen arbeitende Werk mit geradezu glühender Sorgfalt und ließen die ausgezirkelte Struktur aus halbierten Zwölftonreihen völlig hinter der zutiefst persönlichen Expression der Musik verschwinden. Auch hier lang anhaltender Beifall»

Weser Kurier
Ruhrtriennale 2014 • ChorWerk Ruhr • Duo Tetzlaff Donderer

«Ravels Sonate für Violine und Cello, letztere mustergültig aufgeführt von Florian Donderer und Tanja Tetzlaff.»

Die Welt
Rolando Villazòn • Florian Donderer • Kammerorchester Basel • Berliner Philharmonie
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«Unter souveräner Führung seines Konzertmeisters Florian Donderer verzichtet das Orchester auf einen Dirigenten, und dies mit Gewinn. Unter unerhörter Binnenspannung tritt das Ensemble in die langsame Einleitung der Symphonie ein, und selbst heikle Einsätze im Finale scheinen in der feinen Kommunikation von Allen mit Allen kein Problem darzustellen.»

Cadogan Hall London • Kammerorchester Basel • Rolando Villazon

«The Kammerorchester Basel under their virtuosic concert master Florian Donderer were as musically fresh to listen to as they were beguiling to watch playing. The Symphony was given a potent, eloquent account – dramatically tense and exuberant when required – by the talented musicians who played throughout the evening with confident assurance, vigour and excitement.»

Pärnu Music Festival

«Florian Donderer, a positive presence among the trainee conductors, was the born leader of this healthy mix, commanding but genial and collegial.»

Hamburg Laeizhalle • Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen

«Konzertmeister Florian Donderer lotste die Musiker durch eine vor Geist sprühende, fast opernhaft szenisch wirkende d-Moll-Sinfonie von Haydn. So einen warmen, darmsaitenartigen Klang muss man erst einmal hinkriegen. Jede Stimme war sich ihrer jeweiligen Bedeutung hörbar bewusst, flexibel wechselten die Musiker ihre Rollen. Nur so hat das Musizieren ohne Dirigenten einen höheren Sinn.»

— Hamburger Abendblatt

«Das Orchester, geleitet vom Konzertmeister Florian Donderer, spielte ausdrucksstark und überzeugte mit einer wunderbaren Klangfülle. Die Musik wirkte niemals statisch sondern bestach durch eine Lebendigkeit, an der jeder Spieler mitwirkte.»

Sheridan plays Czerny

As a sometime pupil of Beethoven - who chose him to present the Vienna premiere of the Emperor Concerto Carl Czerny enjoyed a ringside seat during the creation of some of Beethoven’s boldest works; as a composer in his own right perhaps best known as the creator of an avalanche of technique building studies for the aspiring pianist. Later he would dismiss these exercises as childish pranks, but he only published two symphonies and no string quartets despite writing between 20 and 40 of the latter estimates vary. Sheridan Ensemble Anna Carewe speculates that two quartets receiving their premiere recordings here may well be also enjoying their first performances Czerny seems to have produced them in the last decade of his life, but the models are inescapably earlier. Haydn’s sense of proportion prevails — in the inner movements of the D major Quartet, several turns of phrase suggest Haydn too and Czerny’s finely-honed sense of tension and release, of texture and discourse, owes much to Schubert and Mendelssohn. It’s music that knows the rules and is happy to abide by them. The Sheridans are stylish advocates.They match the Viennoiserie with performances oozing that very Viennese quality of Gemütlichkeit. And their impeccable taste, sensitivity and refinement never overload the music with more import than it can bear. There’s a naturalness that assumes no special pleading is required, yet none of Czerny’s conversational felicities are allowed to pass unnoticed. German Radio’s warmly responsive recorded sound enhances an exemplary set.

— Paul Riley • BBC Music Magazine

Philharmonie Köln • Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen • Ibragimova • Donderer

«Der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen eilt schon seit langerer Zeit der Kammerphilharmonie Ruf voraus eines der besten Orchester der Welt zu sein.»

So sind die Erwartungen immer hoch, wenn dieses Ensemble das Podium betritt. In allen künstlerischen Belangen kam die Hebriden-Ouverture mit einer unglaublichen Transparenz und dynamischen Feinstrukturierung herüber, dass man nur staunen konnte. Benjamin Britten, dessen 100. Geburtstag die Musikwelt am 22. November feierte, war dann das Hauptthema im Programm. Und der Jubilar hätte seine Freude daran gehabt, wie hoch diffenziert und hellwach das Orchester die «Variationen über ein Thema von Frank Bridge» und dann die Simple Symphony e-Moll-Violinkonzert musizierte. Konnte Mendelssohns vielstrapaziertes danach überhaupt noch zur Wirkung kommen? Es konnte, dank der überragenden Solistin der aus Russland stammenden Alina Ibragimova, die an diesem Tag ihr Debüt in der Kölner Philharmonie gab. Technisch völlig über der Materie stehend, führte sie feinsinnig vor, was man aus diesem Stück, welches jeder genau zu kennen glaubt, noch alles heraushören kann. Im Rahmen einer insgesamt ‹klassisch› anmutenden Interpretation zeigte lbragimova mit leichter Hand eine Fülle von Details, die eine belebende Frische in das Werk brachten, Routine gab es hier keinen Augenblick. Grandios!

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